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Holzpflaster

HolzpflasterEine Randerscheinung im Pflasterbau nimmt Holz-pflaster oder Hirnholz-Parkett ein. Im Gegensatz zu Parkett stehen bei Holzpflaster die Holzfasern vertikal, sie sind auf Hirnholz gesetzt, mit sichtbaren Jahresringen.

Das Holzpflaster ist aus Holz-Klötzen und mit Abmessungen von typisch 6 cm x 8 cm zusammengesetzt, die auf den tragenden Unterboden ge-klebt werden, ungebunden eingesandet oder mit Asphalten gebunden. Die Stärke beträgt 20–60 mm, neben quadratischem Format ist auch Rundholz üblich.

Die gebräuchlichsten Holzarten sind Eiche sowie Kiefer, Lärche und Tanne, die sich in feuchtem Medium als sehr widerstandsfähig zeigen. Im Freien sinkt die Lebensdauer des Holzpflasters aufgrund des Quell-verhaltens des Holzes bei Feuchtigkeit und erweist sich daher als relativ unzulänglich. In Innenräumen wird es wegen seiner gefälligen Optik und seiner fußwarmen und robusten Oberfläche wieder geschätzt.

Da Holz senkrecht zur Faser um ein vielfaches widerstandsfähiger ist, lässt sich so seine mechanische Fähigkeit als Fußboden optimal ausnützen. Historisch waren Hirnholzböden in allen Betrieben der Metallverarbeitung (z.B. Schmieden) von Bedeutung, weil das elastische, erdfeuchte Holz glühendes Metall toleriert. Als Lebensdauer wurden Werte von 20 bis 40 Jahre erzielt.